Burma Rasseporträt

Burma ist nicht nur eine seltene asiatische Schönheit, sondern ist auch ein stark ausgeprägtes Individuum. Intelegenter, selbstbewusster Blick goldener Augen, die mit Liebe und Zuneigung gefüllt sind. Starker eleganter Körper geschmückt mit kurzem seidigem und glänzendem fell. Ein bezaubernder Begleiter, welcher Leben lang an Ihrer Seite bleibt.

WESEN

Die Burma ist hoch intelligent und neugierig. Ihr Charme ist das gewisse Etwas, von dem Katzenliebhaber sofort verzaubert werden. Ihre Liebe und Anhänglichkeit kennt keine Grenzen. Sie wird sogar „ein Hund zwischen Katzen“ genannt. Die Burma ist ausgesprochen sanftmätige Katze und für ihre Gelenkigkeit bekannt. Sie fühlt sich in der Stadt ebenso wohl wie auf dem Land und fügt sich rasch in eine neue Umgebung ein. Allerdings sind Katzen dieser Rasse extrem gesellig und bleiben gar nicht gern allein. Zum Glück mögen sie andere Katzen und können stundenlang wie kleine Kätzchen miteinander spielen. Wer also längere Zeit am Tag außer Haus ist, sollte mindestens zwei Burmakatzen halten. Sie kommen auch gut mit Kindern und Hunden aus. Jedoch kann dies auch zu Problemen führen, denn sie werden eifersüchtig, wenn sie das Gefühl haben, man vernachlässige sie. Beim Umgang mit anderen Haustieren ist deshalb ein wenig Fingergefühl erforderlich. Aber wer einmal vom „Burmafieber“ erfasst wurde, möchte mit keiner anderen Rasse mehr vorlieb nehmen müssen.

RASSEGESCHICHTE

Die intelligenten Burma-Katzen sollen bereits im fünfzehnten Jahrhundert in buddhistischen Tempeln gelebt haben. Die Geschichte der Zucht hingegen ist noch jung: im Jahr 1930 brachte Psychiater der US Navy Dr. Joseph Thompson bei seiner Rückkehr aus Burma (dem heutigen Myanmar) die erste walnussbraune Schönheit namens Wong Mau nach Amerika. Er war fasziniert von der Schönheit und dem Charakter dieser Katze. Mau wurde mit einem Siamkater verpaart und unter den Jungtieren, die teilweise Siam-, teilweise andere Fellfarben zeigten, waren auch zwei dunkelbraune Kätzchen, die den Grundstock der heutigen Zucht bildeten. Nach mehreren Versuchungen wurde sie in der Mitte der 70er Jahre anerkannt.

Heutzutage gibt es die Burma aber nicht nur mit dem ursprünglichen braunschimmernden Fell, sondern auch in anderen Farben, wie z.B. Rot, Creme, Blau, Chocolate und Tortie. Es gibt auch alle Farbschläge mit Silber, die aber noch nicht in allen Verbänden anerkannt wurden. Der amerikanische Standard legt mehr Wert auf eine eher rundliche Kopfform, während europäische Züchter die gemäßigte Keilform als Ideal für eine Burmesin anstreben.

Burmesen sind berühmt für ihre Langlebigkeit: selbst 20 Jahre alte Tiere sind keine Seltenheit. Obwohl sie würdevoll und charmant sind, besitzen sie ausgesprochenen schelmische und ausgelassene Charakterzüge. In Amerika und England gehören sie neben den Siamesen und Persern zu den bekanntesten und beliebtesten Rassen.

STANDART

Der Britische Standard beschreibt die Burma als eine mittelgroße Katze mit muskulösem Körperbau. Sie soll schwerer sein, als ihr aussehen vermuten lässt. Ausgewachsene Kater wiegen bis 5,4 kg, die Kätzinnen rund 3,6 kg. Die Beine sind lang und schlank, die Hinterläufe etwas länger als die Vorderläufe, mit ovalen Pfoten. Der Kopf zeigt eine mäßige stumpfe Keilform mit hohen Wangenknochen. In den USA soll der Körperbau runder sein und eher dem Plumptyp entsprechen, mit geradem Rücken und runden Pfoten. Der Kopf soll zur kurzen, prägnanten Schnauze hin schmaler werden. Die Ohren sind mittelgroß, aufmerksam gespitzt und leicht nach vorne geneigt. Die Spitzen sollen etwas abgerundet und die Ohrmuscheln am Ansatz breit sein. In den USA bevorzugt man runde Augen, während in Großbritannien die obere Linie etwas orientalisch gewölbt sein soll und die FIFe fordert, die obere Augenlinie solle gerade zur Nase verlaufen. Bei fast allen Farbschlägen sollen die Augen der Burma gemäß allen Standards tiefgelb oder Golden sein.